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07.05.2020, 17:20 Uhr

CDU für sicheren und besseren Kreuzungsbereich in Westbevern

Stellungnahme der CDU-Frakon zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Westbevern und Ausbau des Kreuzungsbereiches Grevener Str. / Lengericher Str. 

Wir vertreten die Meinung, dass die im November 2019 von Herrn Neuhaus präsentierten Ideen für die  neue Dorfgestaltung, die auch eine Umgestaltung des Kreuzungsbereiches beinhaltet, bei den weiteren Planungen mit in den Blick genommen werden müssen. Bei diesen Planungsskizzen wurde klar, dass das Grundstück südwestlich der Kreuzung Grevener Str. / Lengericher Str. aus verkehrlicher und aus Sicht der Dorfgestaltung (z.B. Zugang zur Bever) eine Schlüsselrolle hat.  Deshalb sind wir der Auffassung, dass sich der Bürgermeister aktiv um Grunderwerb im Kreuzungsbereich kümmern muss, natürlich zu marktgerechten und vertretbaren Konditionen.  Art und Umfang der Umgestaltung des Kreuzungsbereiches hängen ab von den sich ergebenden Möglichkeiten zum Grunderwerb und der weiteren Unterstützung durch den Landesbetriebes Straßen NRW.

Die CDU verfolgt diese Ziele für den Ausbau des Kreuzungsbereiches:

a) Der Ortskern Westbevern-Dorf muss für den Fußgänger- und Fahrradverkehr sicherer und besser werden. Das Konzept von Herrn Neuhaus bietet hier einige Anhaltspunkte, die weiterverfolgt werden müssen. Dabei sind die verkehrlichen Aspekte (u.a Radverkehr, Kreuzung Grevener Str. / Lengericher Str.) und die Punkte der Dorfgestaltung (u.a. Zugang zur Bever, Gestaltung auf Höhe Bäckerei Ackermann)  wichg.

b) Für den Kreuzungsbereich muss ausreichend Platz für die sichere Aufnahme des bestehenden PKW- und des LKW-Verkehrs geschaffen werden. Hierbei sind ganz besonders auch die landwirtschaftlichen Fahrzeuge sowie Baustellenfahrzeuge, die häufig über eine Überbreite und Überlänge verfügen, zu berücksichgen. Bei dem LKW Verkehr sind insbesondere die Fahrzeuge gemeint, welche der allgemeinen örtlichen Versorgung (Müllabfuhr, Schulbusse, etc.) dienen sowie auch diejenigen, die für die Anlieferung der örtlich vorhandenen Betriebe notwendig sind.

c) Insbesondere sollen mit dem Ausbau des zurzeit viel zu engen Kreuzungsbereiches die immer wieder benannten Gefahrensituationen für Radfahrer und Fußgänger behoben werden.

d) Maßnahmen zur Vermeidung von zusätzlichen Verkehrsaufkommen müssen durchgeführt werden.


Wir gehen davon aus, dass im zeitlichen Rahmen einer Neugestaltung des Kreuzungsbereiches die Fergstellung des Ausbaues der B 51 einschließlich des Anschlusses an den Schifffahrter Damm abgeschlossen sein wird. Hierdurch kann eine Entlastung bezüglich des durchfahrenden Schwerlastverkehrs erwartet werden. Diese Annahme hat Herr Bollmann auch in seinem Antrag schon so formuliert.

Im Rahmen der weiteren Planungen, die sicherlich erst nach den notwendigen Grundstücksverhandlungen erfolgen können, sind die Anlieger und die Bürgerschaft von Westbevern mit einzubeziehen. Hierbei sind insbesondere die Art und der Umfang der Erneuerungs-  und Ausbaumaßnahmen zu themasieren.