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13.10.2017, 12:03 Uhr
Schul- und Kulturausschusssitzung vom 12.10.2017
Zu einer informativen wie auch lebhaften Sitzung  um Zukunft und Vergangenheit traf sich der Schul- und Kulturausschuss am 12.10.2017.
Zukunftsträchtig sind sicherlich die positiven Entwicklungen im Schulbereich.Die großzügigen und mit der neuesten Technik ausgestatteten Fachräume für Hauwirtschaft, die der Ausschuss besuchte, bieten Möglichkeiten eines zukunftsorientierten Unterrichts und sind auch für Schüler im Rollstuhl nutzbar. Ein deutliches Plus für die Inklusion.

Auch durch weitere Entscheidungen des Ausschusses wurde die zukünftige Entwicklung Telgtes vorangebracht. Dem Erfordernis der Digitalen Bildung in den Schulen trägt die Stadt  durch die Anschaffung von 22 interaktiven Displays für das Gymnasium Rechnung. Mit den bereits in der Sekundarschule vorhandenen Whiteboards befinden sich die Schulen am Schulzentrum auf einem guten zukunftsfähigen Weg. Zur Abrundung der technisches Ertüchtigung der Telgter Schulen werden im Rahmen der Fördermittel „Gute Schule 2020“ Leitungskapazitäten erweitert und für die Westbeverner Grundschule der Anschluss an das  Glasfasernetz ermöglicht.
Die Entscheidung für die Vierzügigkeit der Sekundarschule und die neuerlichen Erweiterung der Westbeverner Grundschule aufgrund weiter steigender Schülerzahlen zeigen, dass Telgte eine Stadt mit Zukunft ist.

Telgte hat aber auch eine Vergangenheit. Ob die nun schön oder häßlich ist, liegt im Auge des Betrachters. Aber  aufregend ist sie allemal, denn das  43 Jahre nach seinem Bau hochsanierungsbedürftige Rathaus der Stadt aus den 70er Jahren soll Denkmal werden.
Und zwar an Rat und Bürgern vorbei: Denn die LWL-Denkmalbehörde hat als weisungsunabhängige Behörde das heutzutage als absolutistische Autonomie empfundene Recht, ohne Einverständnis der Eigentümer Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Dies halten wir für ein zutiefst undemokratisches Moment. Es muss möglich sein, dass der Rat der Stadt bei der Unterschutzstellung eines kommunalen Gebäudes an der Entscheidung substantiell beteiligt wird.
Die erforderlichen Sanierungskosten für das Telgter Rathaus werden durch die Vorgaben des Denkmalschutzes  in exorbitante Höhen steigen, dass lässt sich annehmen. Auch andere dringende Projekte wie z.B. die Pausenhalle am Schulzentrum werden dann noch weiter hinten an stehen müssen.

Wir von der CDU sind nicht gewillt, diese Entscheidung einfach hinzunehmen. Daher haben wir gegen die Unterschutzstellung gestimmt.
Wir werden auch weitere Wege ausloten, die Unterschutzstellung des Rathauses zu verhindern.
Unsere Haltung ist klar: Die Vergangenheit darf nicht auf Kosten der jetzigen und zukünftigen Bürger Telgtes erhalten bleiben. Wir von der CDU kämpfen für die Zukunft. Damit wir auch in Zukunft noch Handlungsspielräume behalten.