Sekundarschule in Telgte

24.10.2012, 09:25 Uhr

Telgte hat bislang mit seinen Grundschulen, der Hauptschule, der Realschule sowie dem Gymnasium ein gut funktionierendes Schulwesen.

Die Hauptschule als Ganztagsschule mit dem Schwerpunkt der Vorbereitung auf die berufliche Ausbildung und die Realschule mit Profilklassen im musisch-künstlerischen Bereich sowie der zweiten Fremdsprache Französisch haben bisher hervorragende Arbeit geleistet.

Doch die tatsächlichen Anmeldezahlen sowie die Prognosen für diese Schulen zeigten deutlich: Die Eigenständigkeit aller Schulformen in Telgte ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des Schulwahlverhaltens der Eltern nicht mehr gewährleistet.

Handeln ist daher geboten.

Hauptanliegen der CDU ist es, in Telgte auch zukünftig alle Schulabschlüsse zu ermöglichen.
Das stark nachgefragte Gymnasium muss dabei folgerichtig erhalten bleiben, um im bestehenden Rahmen weiterhin das Abitur in achtjähriger Schulzeit in Telgte zu ermöglichen.

Die Errichtung einer Gemeinschaftsschule kam daher für die CDU nie in Frage, auch wenn diese Schulform zunächst vom Bürgermeister wohl gerne gesehen worden wäre.
Vielmehr hat sich die CDU für die Errichtung einer Sekundarschule eingesetzt. Dies haben der Schul- und Kulturausschuss sowie der Rat der Stadt Telgte auch einstimmig beschlossen.
Unter der Voraussetzung der erforderlichen Anmeldezahlen wird die neue Sekundarschule zum Schuljahr 2013/2014 errichtet.

Haupt- und Realschule werden hiernach zeitgleich nach und nach auslaufen.
In dieser neuen Schule werden Schüler/innen je nach Bildungsgang teilweise gemeinsam und teilweise getrennt unterrichtet.
Sie wird als gebundene Ganztagsschule geführt, wobei der Unterricht an drei Tagen um 15:45 Uhr und an zwei Tagen um 13:15 Uhr endet.
Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule werden in dieser Schulform sowohl für eine berufliche Ausbildung (Telgter Modell), als auch für den Wechsel auf das Gymnasium vorbereitet.

Durch die enge Kooperation mit dem Maria - Sibylla - Merian - Gymnasium, wird den Schüler/innen der Weg zum Abitur nach neun Jahren offen stehen.

Für die CDU ist von besonderer Wichtigkeit: Die bestehenden Klassen an der Haupt - und der Realschule dürfen in Unterricht und Ausstattung nicht beeinträchtigt werden.
Natürlich muss auch die Sekundarschule vollständig ausgestattet werden.

Mit der Kombination aus Sekundarschule und Gymnasium ist die Stadt Telgte auch zukünftig für die bestmögliche Bildung der Kinder und Jugendlichen gut aufgestellt.

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