Möglichst direkte und alltagstaugliche Radroute von Westbevern-Vadrup Richtung Greven

24.05.2020

Antrag der CDU-Fraktion zur Sitzung des Bau – und Planungsausschusses am 04.06.2020

Thema: Möglichst direkte und alltagstaugliche Radroute von Westbevern-Vadrup Richtung Greven

Antrag:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit der Stadt Greven und anderen Trägern öffentlicher Belange Kontakt aufzunehmen, mit dem Ziel eine möglichst direkte und alltagstaugliche Radroute zwischen Westbevern-Vadrup und Greven zu entwickeln.
Potentielle Möglichkeiten wären hier eine Radweg an der L 588 bis Abzweig Greven Bockholt (Variante 1 – siehe Skizze) oder eine Trasse über die Bauerschaft Wiewelhook in Richtung Kanalbrücke Bockholt/ Postdamm (Variante 2 – siehe Skizze). Dieses sind lediglich erste Vorschläge und können gerne ergänzt werden.
 
Begründung:
Die Stadt Greven ist ein Mittelzentrum und die unmittelbare Nachbarstadt nordwestlich von Telgte. Vor dem Hintergrund der vielen sinnvollen und erforderlichen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs in der Städteregion, scheint uns die o.g. Verbindung ebenfalls wichtig, weil hier in nordwestlicher Richtung heute eine „Lücke“ im Netz vorhanden ist, die geschlossen werden muss.   
Heute ist die Radwegeanbindung über den Emsauen-Radweg südliche über Gimbte und Gelmer möglich. Diese Trasse ist touristisch attraktiv, allerdings insgesamt ab Bahnhof Westbevern-Vadrup bis Greven Rathaus ca. 18 km lang. Damit ist diese Trasse deutlich länger als die vergleichbare direkte Strecke (ca. 13,5 km), die mit der Variante 1 in der Skizze dargestellt ist. Eine Alternativroute im nördlichen Bereich führt erst in Richtung Ostbevern-Brock bis zum Abzweig Pumpmeier und ab dort Richtung Greven. Auch diese Strecke ist signifikant länger als die direkte Route. Diese nördliche Variante könnte durch eine direkte Anbindung über die Bauerschaft Wiewelhook und einen vorhandenen Feldweg in Richtung Greven Bockholt deutlich verkürzt werden (Variante 2). Dafür wäre allerdings eine Verbesserung der heutigen Wegequalität erforderlich.

 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Große Vogelsang     
Christoph Boge